Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Vertragsbedingungen von IKCC Design für Webdesign- und Digitalleistungen.
Stand: 5. August 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Webdesign, technische Umsetzung, Optimierung, Pflege und damit verbundene digitale Leistungen von IKCC Design. Individuelle Angebote und schriftliche Vereinbarungen haben Vorrang.
Gegenüber Unternehmern gelten diese Bedingungen ausschließlich. Gegenüber Verbrauchern gelten sie nur, soweit zwingendes Verbraucherrecht nicht entgegensteht und die erforderlichen Informationen gesondert erteilt wurden.
2. Angebot und Vertragsschluss
Website-Formulare und unverbindliche Designvorschläge stellen noch kein bindendes Vertragsangebot dar. Ein Vertrag entsteht durch Annahme eines konkreten Angebots, Auftragsbestätigung oder Beginn der Leistung auf ausdrücklichen Kundenwunsch.
3. Leistungsumfang
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen, zusätzliche Seiten, Funktionen, Integrationen, Texte, Übersetzungen oder nachträgliche Änderungen werden gesondert angeboten.
4. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt erforderliche Inhalte, Zugänge, Unternehmensangaben, Bildrechte und Freigaben rechtzeitig bereit und prüft Entwürfe innerhalb angemessener Frist. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verschieben vereinbarte Termine entsprechend.
Der Kunde ist für die inhaltliche Richtigkeit seiner Angaben sowie für Rechte an bereitgestellten Texten, Bildern, Logos, Marken und sonstigen Materialien verantwortlich.
5. Entwürfe und Korrekturen
Die Zahl enthaltener Korrekturrunden ergibt sich aus dem Angebot. Änderungswünsche sollen gesammelt und eindeutig mitgeteilt werden. Grundlegende Konzeptwechsel oder zusätzliche Korrekturen können als Mehrleistung berechnet werden.
6. Vergütung und Zahlung
Vergütung, Fälligkeit, Abschlagszahlungen und Zahlungsplan ergeben sich aus dem Angebot oder der Rechnung. Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern diese anfällt und nicht anders ausgewiesen wird.
Bei Zahlungsverzug kann IKCC Design die weitere Arbeit nach vorheriger Ankündigung aussetzen. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
7. Prüfung und Abnahme
Nach Bereitstellung der vereinbarten Leistung prüft der Kunde diese zeitnah und meldet konkrete, reproduzierbare Abweichungen vom vereinbarten Umfang. Unwesentliche Abweichungen stehen einer Abnahme nicht entgegen.
8. Nutzungsrechte und Quellmaterial
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte am individuell erstellten Endergebnis. Rechte an Drittanbieter-Komponenten, Schriften, Bildern, Plugins oder Open-Source-Bestandteilen richten sich nach den jeweiligen Lizenzbedingungen.
Arbeitsdateien, nicht ausgewählte Entwürfe, interne Werkzeuge und wiederverwendbare allgemeine Komponenten verbleiben bei IKCC Design, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
9. Referenznennung
Eine öffentliche Darstellung des Kundenprojekts als Referenz erfolgt nur, wenn der Kunde dem zugestimmt hat oder dies im Projektvertrag vereinbart wurde. Vertrauliche Informationen werden nicht veröffentlicht.
10. Domain, Hosting und Drittanbieter
Domains sollten grundsätzlich auf den Namen des Kunden registriert werden. Bei Hosting- und Drittanbieterdiensten gelten ergänzend deren Bedingungen. IKCC Design haftet nicht für Ausfälle oder Änderungen externer Dienste, soweit diese nicht schuldhaft verursacht wurden.
11. Rechtstexte und Compliance
IKCC Design erbringt keine Rechtsberatung. Eingebaute Impressums-, Datenschutz-, Cookie- oder AGB-Vorlagen müssen auf den konkreten Kundenbetrieb, dessen Technik und Rechtslage geprüft werden. Der Kunde bleibt für die rechtliche Zulässigkeit seiner Inhalte und Geschäftsprozesse verantwortlich.
12. Mängel und Haftung
IKCC Design behebt nachweisbare Abweichungen vom vereinbarten Leistungsumfang innerhalb angemessener Frist. Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Für leichte Fahrlässigkeit besteht eine Haftung nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
13. Kündigung und Projektabbruch
Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben bestehen. Wird ein Projekt vor Abschluss beendet, sind die bis dahin erbrachten und verwertbaren Leistungen sowie vereinbarte Fremdkosten zu vergüten.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist – soweit zulässig – Essen Gerichtsstand.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.